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Immanuel Kant und seine Werke

11. Dezember 2025/0 Kommentare/in III. Das cartesische Projekt, III.06 Kant/von peterreins

Neben Descartes zählt Immanuel Kant (1724-1804) zu einem der wichtigsten neuzeitlichen Philosophen.

Wie bereits viele Denker vor ihm, musste Kant feststellen, dass die Philosophie immer noch nicht auf einer sicheren Grundlage stand und immer noch nicht im eigentlichen Sinne als Wissenschaft gelten konnte. Um dies zu erreichen, schlug Kant einen ähnlichen Weg ein, wie Locke und Hume bereits vor ihm. Er wollte klären, inwiefern Wissen und Erkenntnis für uns Menschen überhaupt erreichbar ist und welche Grenzen unserem Wissen gesetzt sind.

Seine wichtigsten Werke sind:

  • Kritik der reinen Vernunft, veröffentlicht 1781 in Riga. Nachfolgend kurz KrV
  • Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können, veröffentlicht 1783 in Riga.
  • Kritik der praktischen Vernunft, veröffentlicht 1788 in Riga.
  • Kritik der Urteilskraft, veröffentlicht 1790 in Berlin.
  • Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft, 1786
  • Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? 1784

Neben seiner theoretischen Philosophie ist auch seine Moralphilosophie des kategorischen Imperativs berühmt. Nach Kant ist moralisch nur das, was auch Achtung vor dem moralischen Gesetz getan wird und nicht aufgrund von Neigung oder äußeren Zwecken.

Sehr häufig wird Kants Definition zitiert, Aufklärung sei der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Er selbst gehört mit Sicherheit zu einen der Lichtgestalten der Aufklärung.

Kant hatte in der Philosophiegeschichte nach ihm großen Einfluss auf den Deutschen Idealismus, den Neukantianismus, die Phänomenologie und die analytische Philosophie.

0 0 peterreins peterreins2025-12-11 19:01:002026-03-03 21:18:00Immanuel Kant und seine Werke
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